Aktuelles
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23.01.12 - Spannung pur: Ein Quartett hält die Liga in Atem - Leverkusen ringt Mainz nieder

- Wieder im Team, gleich ein Sieg für Bayer Leverkusen: Stefan Reinartz
Es ist eine Konstellation, an die sich auch altgediente Bundesliga-Beobachter nicht auf Anhieb erinnern. Nach 18 Spieltagen liegt ein Quartett an der Spitze der Tabelle, drei Klubs punktgleich, dahinter Mönchengladbach mit einem Zähler Rückstand. Diese Dramatik - da sind sich die Beobachter ebenfalls sicher - gibt es nirgendwo in Europa, die Bundesliga bietet Spannung pur.
Borussia Dortmund fertigte den Hamburger SV in der imtech-Arena mit 5:1 ab, Lewandowski und Kuba trafen zweimal, Großkreutz einmal für den Meister, bei dem Felipe Santana und Mario Götze auch noch fehlten. Das Hamburger Debakel erlebten Dennis Diekmeier und Mladen Petric (kam nach der Pause trotz Wadenverletzung) live mit, Ivo Illicevic fehlte verletzt. Mladen zeigte sich geschockt nach der herben Abfuhr: "Keiner hat so etwas vorher für möglich gehalten!"
Dortmund also punktgleich mit den Bayern, der FC Schalke auch. Die Königsblauen wirbelten den VfB Stuttgart durcheinander, hätten locker höher gewinnen können als 3:1. Dicker Wermutstropfen: Benedikt Höwedes verletzte sich schwer, erlitt bei einem Zusammenprall mit Mannschaftskamerad Marco Höger einen dreifachen Jochbeinbruch, der am heutigen Montag operiert wurde. Das ganze Team von SportsTotal wünscht Benni schnelle Genesung, genauso Mario, Felipe und Ivo!
Marco Reus' Leistung beim 3:1 seiner Borussia über den FC Bayern belohnte der kicker mit einer Berufung in die "Elf des Tages", mit dem Notenschnitt von 2,22 führt er diese Rangliste immer noch an - vor Mario Götze mit 2,35. Toni Kroos steht hier mit dem Durchschnittswert von 2,84 an elfter Stelle.
Einen heißen Abend erlebten trotz kalter Temperaturen die Spieler aus Leverkusen und Mainz. Locker führte der Gastgeber mit 2:0. Danny da Costa hatte seine Sache auf der rechten Defensivseite gut gemacht und das 1:0 (Eigentor Pospech) vorbereitet. Nach dem 2:0 durch Friedrich sah es so aus, als gönnte sich Leverkusen einen lockeren Abend. Das Gegenteil war der Fall: Eugen Polanski erzielte den Anschlusstreffer, Caligiuri schoss eine Minute später den Ausgleich - plötzlich war Spannung pur angesagt. Lars Bender schließlich - der gemeinsam mit Stefan Reinartz eine starke Doppel-Sechs bildete - traf per Kopf zum 3:2, dabei blieb es bis zum Ende, auch weil den Mainzern in letzter Minute ein Elfmeter (Kadlec an Szalai) verwehrt blieb.